Folge 0009 – Cloud Speicherdienste

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avatar Alexander Fischer Steam Wishlist Icon
Leider konnten mirar und ich letzte Woche nicht Podcasten, daher diese Folge mit einer Woche Verspätung. Diesmal haben wir die Video Probleme mit Hangout on Air gelöst. Das Video ist auch schon unter folgender URL erreichbar. https://youtu.be/U-44V-RdU80

Heute haben wir uns dem Thema “Cloud Speicherdienste” angenommen um etwas über Dropbox Alternativen zu sprechen Natürlich gibt es auch diesmal wieder einige Security FuckUps über die wir berichten und auch mal wieder den “Öttinger der Woche” – es war ja schließlich Cebit und da müsste unserer “Ötti” sein bestes geben.

FOLGE 0009 – 09.04.2015

Bundestag: Debatte zum IT-Sicherheitsgesetz mit Thomas de Maizière am 20.03.2015

Auf Seite 2 Hansjörg Durz (CSU/CDU) Zitat: “Die Angreifer haben sich simpler, aber gleichzeitig signifikanter Sicherheitslücken bedient. (Dr. Konstantin von Notz [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ja! Im Siemens-Steuerungssystem!) Die Drahtlosverbindung war unverschlüsselt, und die Zugangsdaten waren noch auf die Standardeinstellung programmiert. Dabei war es den Forschern möglich, lediglich mit einem Laptop und einem Funksender auf das gesamte System zuzugreifen”

CeBit 2015 CeBit Videos

Öttinger auf der CeBit 2015

Constanze Kurz auf der X.DAYS

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2 Gedanken zu „Folge 0009 – Cloud Speicherdienste

  1. Meine 5 Cents zum Thema. Ich verwende eine Reihe von Einzellösungen zwischen meinen Systemen (2 Mac Mini, 2 MacBooks, 1 Linux Notebook, 2 Raspberry Pi, 1 Synology NAS, 1 Server “in der Cloud”).

    Das NAS verwende ich eigentlich nur per NFS/SMB + die Go-Geschichten (Syncthing/Camlistore) und ist nicht nach aussen exponiert. Von daher hatte ich da auch keinen Bedarf in eigenes Linux oder FreeBSD draufzuspielen.

    Syncthing: Verwende es Peer-to-Peer Sync zwischen den Notebooks und dem Mac Mini, aber nur im LAN. Die Versionsnummer ist natürlich nicht 0.1 sondern 0.10 😉 Benutze es seit nun einem Jahr und es hat sich als sehr robust erwiesen. Es gibt auch einen Globalen Lookup Service, aber den nutze ich nicht. Wenn ich aus der Fremde syncen möchte, dann per VPN. Läuft einfach. Ich bin damals von Bittorrent Sync weg, weil es closed source war und weil es unglaublich viel Akku am Notebook gezogen hatte. Syncthing ist da recht sparsam. Hat nur ein kleines Admin-UI, aber wie BTSync.

    Camlistore: Content-Adressable Store für Photos, Backups, Archiv. Ist von Brad Fitzpatrick initiiert (Go Team Member, Author von Memcached) und ebenfalls in Go geschrieben und eng mit der Entwicklung von Go verknüpft. Ein sehr flexibles System aus aus Index-Server, einem oder mehreren Blob-Stores (die man auch syncen kann) + Web-Frontend. Es gibt auch eine Android App. Kann auch Photos sharen. Ebenfalls sehr robust und zuverlässig. Allerdings sehr technisch und nicht gerade toll dokumentiert. Verwende das seit ca. 1,5 Jahren.

    Git/Gitlab/Github: Alles was im Textformat vorliegt: Sourcecode, Markdown, Latex, Config-Files. Entscheidung ob im privaten Gitlab oder Github je nach Privatheitsgrad.

    Dropbox: Ja, ich weiss ganz böse, Schande über mich. Zum einen liegt da meine eBook-Sammlung drin, da ich mich da grösstenteils Amazon verweigere meist DRM-freie Bücher kaufe. Dafür könnte ich aber auch jeden anderen der Dienste oder auch Owncloud verwenden. Ist aus meiner Sicht kein Content der irgendwie Privatheit verlangt. Ansonsten ist noch die Sync-Lösung für einige Mobil-Apps (weils keine anderen Alternativen gibt und Dropbox-Support. Ab und zu auch mal für Sharing/Hosting von Dateien – aber nur sehr selektiv.

    Radicale: CalDav/CardDav Server in Python. Mir sehr sympatisch, weil so schön Anti-Bloatware. Funktioniert einfach, hat keine Abhänigkeiten.

    Rsync: Backups auf externe Platten, für Offsite per VPN. Sensible Daten werden mit einem selbst geschrieben Tool per AES geschlüsselt. Zum Teil mit Skripten (mehrere Versionen aufheben etc.). Funktioniert zuverlässig.

    Bei allem ist mir wichtig: Alle Tools sind Cross-Platform und keine Bloatware. Ich brauche bis auf Gitlab (was aber in einer VM läuft) auch keinen Front-End Webserver/Datenbankserver, sondern die Tools laufen alle autonom.

    Noch zu Seafile: Die hatten bei mir damals wegen http://blog.fefe.de/?ts=adb7eb89 für alle Zeiten verspielt.

    Schöne Sendung!

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